Glashütte – eine kleine Stadt zwischen Wäldern und Hügeln, südlich von Berlin und nahe Dresden – liegt im deutschen Osterzgebirge. Die Uhren, die hier gebaut werden, sind weltberühmt, die Uhrmacher zählen zu den besten ihrer Zunft.

170 JAHRE TRADITION

Seit über 170 Jahren werden in Glashütte feine Zeitmesser gebaut – die Liebe zu Uhren hat hier Tradition wie kaum irgendwo sonst.

 

 

Bahnhof Glashütte

Glashütte – die Geschichte

Vormontage bei Nomos in Glashütte

Ursprung im 19. Jahrhundert

Seit dem 15. Jahrhundert lebten die Menschen dieser Gegend vom Bergbau. Als die Silber- und Kupfererzvorkommen versiegten, war die Not groß. So sandte der König von Sachsen, Friedrich August II, im Jahr 1845 den Uhrmachermeister Ferdinand Adolph Lange, um neue Zeiten nach Glashütte zu bringen: Er sollte die Menschen dort zu Uhrmachern ausbilden und eine Uhrenindustrie nach Schweizer Vorbild aufbauen; mit Konstrukteuren, Regleuren, Zifferblatt-, Zeiger- und Gehäuseherstellern; mit arbeitsteiliger Produktion.

 

 

 

Renaissance nach dem Fall der Mauer

In Kriegs- und DDR-Jahren haben der Ort und seine Industrie gelitten, doch das Wissen, die Expertise sind geblieben und gewachsen. Seit damals, seit 1845, ist der Name der kleinen Stadt Synonym für weltbeste Uhren – und heute bekannter denn je. Nach dem Fall der Mauer war die NOMOS-Manufaktur die erste, die mit Ihren Uhren in Produktion ging und eine Erfolgsgeschichte schrieb, die seinesgleichen sucht.

1990 von Roland Schwertner gegründet, ist NOMOS Glashütte heute der größte Hersteller mechanischer Uhren in Deutschland. Niemand baut mehr Uhren in Deutschland als die Manufaktur von Nomos Glashütte. Und das von Hand!

Gut 260 Mitarbeiter fertigen vor Ort Uhren und Kaliber allererster Güte: im ehemaligen Glashütter Bahnhof, in der NOMOS-Chronometrie am Erbenhang, in der Feinbearbeitung und der Fertigung in Glashütte-Schlottwitz. Glashütte ist, selbstverständlich, der größte Standort von NOMOS Glashütte. Weitere Mitarbeiter jedoch gibt es etwa in New York und vor allem in Berlin – insgesamt sind es mittlerweile über 300.

 

 

Einblick in die Manufaktur

Mit unglaublichem Aufwand fertigen und verfeinern die NOMOS-Uhrmacher die vielen Teile der Kaliber fast komplett von Hand. Nur dort, wo Hightech präziser und der Handarbeit überlegen ist, dort, wo es um Tausendstel Millimeter geht, werden auch bei NOMOS Glashütte Maschinen verwendet.

Der Manufakturbegriff

In der Welt der feinen mechanischen Uhren wird ein Hersteller als „Manufaktur“ bezeichnet – und hochgeschätzt –, wenn er die Werke seiner Uhren nicht bei Dritten einkauft, sondern sie selbst konstruiert und baut. NOMOS Glashütte entwickelt und fertigt ausschließlich eigene Kaliber; eine jede Uhr entsteht bei uns im Haus, vor Ort in Glashütte.

Das Allermeiste geschieht von Hand. Platinen, Brücken und Räder fräsen, Schrauben bläuen, Kanten anglieren, Kaliber aufs Feinste regulieren – wer beste Uhren bauen möchte braucht viel, viel Geduld. Von der ersten Konstruktionszeichnung bis zur Marktreife, bis die Uhr in die Welt geschickt werden kann, vergehen Jahre.

Tradition trifft auf Innovation

Im März 2014 wurde eine Sensation vorgestellt: das eigens bei NOMOS konstruierte und gebaute Herz des Uhrwerks. In der Uhrensprache wird es auch Assortiment genannt, bei NOMOS Glashütte heißt es: das NOMOS-Swing-System.

MEHR ERFAHREN

 

 

Das Nomos Swing-System – absolut einzigartig in der Uhrenbranche.